24. Oktober 2012

Schachfamilie Schulze

Meisterschaft

Gerade ist die Schach-Bezirksmeisterschaft 2012 in Lehrte zu Ende gegangen. Die Ergebnisse wurden auf der Seite vom Schachbezirk Hannover bereits veröffentlicht. Das war eine sehr gelungene Meisterschaft. Nicht so viele Spieler waren dies Mal am Start, einige gute und auch einige Anfänger kamen nicht doch dafür war es im Spielsaal etwas ruhiger. Nur ein Mal klingelte das Telefon, was eher belustigend als störend von den Kleinen empfunden wurde. Keiner quatschte in einer Partie rein. Bei den U10-Teilnehmern (unter zehn) saß immer einer von der Turnierleitung dabei und half eine Partie aufzuschreiben oder sorgte für Ruhe und Ordnung.

Schachbezierk Lehrte, 2012
U10 bei der Schach-Bezirksmeisterschaft 2012 in Lehrte
Schach-Bezirksmeisterschaft in Lehrte, 2012
Schach-Bezirksmeisterschaft 2012 in Lehrte


Lara

In der Altersgruppe U12 spielten Lara Schulze und Dimitrij Kibenko bis aufs Zeitlimit. Zusammen mit einigen Erwachsenen beobachtete ich das Ausgehen dieser Partie. Das Mädchen erarbeitete sich ein Vorteil und setzte es im Endspiel um. Dimitrij musste sich geschlagen geben, da seine Gegnerin keine Fehler machte. Lara gewann alle ihre Partien.

Lukas

Bei U10 war es bis zum Ende spannend, weil es ein Stechen zwischen Lukas Schulze und Doan Lam Phuc gab. Man gönnte den beiden Spielern den Sieg, doch genauso wie seine Schwester hatte der kleine Lukas ein Vorteil. Im Gegensatz zur Lara entschied er sich für einen schnellen Sieg, opferte der Material für eine bessere Ausgangssituation und setzte seinem Gegner Matt nach einer schnellen Attacke.

Eltern

Die meisten Eltern waren so aufgeregt, dass sie keine Partie im Saal beobachteten und in Gesprächen miteinander die Zeit verbrachten: Wer bei wem trainiert, in welchem Team man spielt, was ein Vereinswechsel bringt, bei wem und wie viel eine Privatstunde kostet und ob es eine Schach-Zukunft für die Kinder gibt. 
Die Eltern von Lara und Lukas haben ihre Kinder aufgeteilt. Laras Mutter war immer bei ihrer Tochter im Spielsaal. Vater von Lukas betreute seinen Sohn immer draußen. Während des Turniers kümmerten sie sich nur um ihre Kinder.

Betreuung

Es gibt Vereine, wo Eltern die ganze Turnierarbeit leisten. Es gibt Vereine, die Kinder zu Turnieren fahren, dort betreuen, jede gespielte Partie analysieren und sich um fremde Leute Kinder kümmern. In diesen Vereinen haben auch Kinder aus armen Familien eine Chance Schach zu spielen.

Vorteile vom Schach liegen auf der Hand: viele spielende Kinder haben eine "1" oder "2" in der Mathematik oder sprangen über eine Klasse.

Kinder und Eltern

Kinder mögen es, Schach zu spielen. Dabei müssen sie nicht immer gewinnen. Manchmal haben sie keine Lust zum Spielen, mal ist der Gegner zu stark, mal fließen nach einer Partie die Tränen.

Die Eltern, die ihre Kinder fördern, nach einer Niederlage und in jeder Situation an ihrer Seite stehen, werden zu Siegereltern. Dessen bin ich mir sicher und das wünsche ich uns allen sehr.

9. Oktober 2012

Bericht über einen Tag der Klassenfahrt

Zuhause am 17.9.2012 stand ich auf und freute mich auf die Klassenfahrt. Ich lief in die Küche und aß Pfannkuchen. Um 7:50 fuhren meine Mama und ich in die Schule. Dort spielten Vincent L. und ich Fußball. Als der Bus ankam, liefen meine Mutter und ich zum Bus, um den Rucksack abzugeben. Dann fuhren wir um 9:10 los. Ich sagte meiner Mama Tschüss.

Nach eineinhalb Stunden kamen wir an. Dort guckten wir uns alles an. Im Bettenzimmer bezogen wir unsere Betten. Ich war mit Benno, Vincent L. und Maxim in einem Zimmer. Dann rannte ich nach draußen, um zu spielen. Gleich danach aßen wir. Beim Abendbrot hatten wir Brot. Um 9:00 mussten wir im Bett liegen. Nach eine Stunde schlief ich ein.

8. Oktober 2012

Gottesdienst zum Erntedankfest

Mein Sohn sang am Sonntag, den 7. Oktober 2012 im Gottesdienst zum Erntedankfest in der evangelisch-lutherischen Marktkirche St. Georgii et Jacobi in Hannover. Um viertel nach neun fing der KiKiMu-Konzertchor das Einsingen an. Von zehn bis elf Uhr zwanzig wurde der Gottesdienst abgehalten, den die Kinder begleiteten, gegen zwölf waren wir wieder zuhause und bereiteten uns auf einen Sachunterrichtstest vor...

Mitwirkende am Gottesdienst

 

Hanna Kreisel-Liebermann und Brigitte Scherb
Predigt und Liturgie: Pastorin Hanna Kreisel-Liebermann und Brigitte Scherb,
 Präsidentin des Niedersächsischen Landfrauenverbandes

Nds. Landfrauenverband in der Marktkirche, Hannover
Vertreterinnen des Nds. Landfrauenverbandes

KiKiMu in der Marktkirche
KiKiMu-Konzertchor an der Marktkirche, Leitung: Lisa Laage-Smidt

Chor der Bäcker-Innung in der Marktkirche
Chor der Bäcker-Innung von 1878, Leitung: Kantor Ulrich Bechler
Orgel: Ulfert Smidt

Austeilung in der Marktkirche, Hannover, 2012
Obermeister der Bäcker-Innung: Cord Buck,
Kirchenvorsteher: Herbert Schmalstieg (Lektor), Kurt Müller, Reinhard Scheibe,
Küster: Helmut Blume
Austeilung (mit Traubensaft und Laugengebäck)

Die Ernte


Die Kirche wurde mit einer Erntekrone, Feldfrüchten, Obst und Brot geschmückt. Das Brot kam von der Bäcker-Innung und die Feldfrüchte vom Niedersächsischen Landfrauenverband. Zwanzig Frauen hatten die Erntekrone drei Stunden lang gebunden. Am Ende des Gottesdienstes konnte jeder etwas von der Ernte oder vom Brot mitnehmen.

Die Ernte - Brot
Brot
Die Ernte - Feldfrüchte und die Erntenkrone
Feldfrüchte

Die Predigt


Für mich war diese Predigt eine etwas ungewöhnliche Art der Verkündigung des Evangeliums, die eher einer Polit-Talkshow ähnelte. Die "Politik" (Brigitte Scherb) und die "Religion" (Hanna Kreisel-Liebermann) trafen zusammen und führten ein Dialog über Dankbarkeit, Preisdruck, Lebensmittelerzeugung, bewusste Ernährung und Zusammenhalt von Menschen. Einige Stichpunkte blieben mir in Erinnerung.

Hanna Kreisel-Liebermann

  • "Danke" sagen
  • Dankbar sein
  • Zeit füreinander haben, z. B. zusammen frühstücken
  • Alles essen dürfen, aber nicht alles essen müssen
  • Nicht zu viel Fleisch essen, sich bewusster ernähren
  • Gute Momente im Leben aufbewahren

Brigitte Scherb

  • "Danke, genug!" sagen
  • Preisdruck und Billigproduktion
  • Preisspirale: Brot und Sprit werden teurer
  • Wissen, woher Fleisch kommt, ob öko oder nicht
  • Sich über regionale Erzeuger erkundigen
  • "Tag der offenen Höfe"
  • "Kuhkomfort": klassische Musik im Stall

Zu Hause

Zwei Stunden in der Kirche schafften bei mir ein Gefühl der inneren Ruhe. Der Lernstoff des Sachunterrichts, auch mir vorher unbekannt, machte keine Angst mehr und wurde leichter von mir erzählt und vom Kind aufgenommen. Wattenmeer und Tidenkalender, Börde und Löss, Heide und Geest, Aufgaben eines Landtages sind für uns keine Fremdbegriffe mehr. Das Gefühl der Leichtigkeit dauerte bis in die späte Nacht, als ich an diesem Blogeintrag arbeitete.
Danke!

Weitere Beiträge über KiKiMu-Konzertchor an der Marktkirche lesen Sie hier: